#75 Kanzler*innen Mexican Standoff

#75 Kanzler*innen Mexican Standoff

Die gerechteste Folge

Heimlich, heimlich, klammheimlich hat sich mal eben so mir nichts, dir nichts die 75. Folge eingeschlichen. Und wo in der 25. Folge noch großes Brimborium gemacht wurde mit Gästen und so weiter, und wo in der 50. Folge noch ein großer Rückblick über die Klopper der Woche und die besten mündlichen Prüfungen aufgetischt wurde (alles bitte nochmal nachhören, danke!), fällt der dritte Quarter Quell zu Boden wie ein Handschuh in einer schillerschen Ballade.

Dies kann damit zusammenhängen, dass die Bundestagswahl so langsam aber sicher ihre Schatten vorauswirft, sodass die Studienräte sich einerseits mit dem Kanzler*innen Triell (beklopptes Wort) beschäftigen, aber auch den Wahl-O-Mat zu Rate ziehen und mal schauen, was eigentlich für Themen in dieser Wahl Phase sind und wie sie selbst so gepolt sind.

Im Klopper der Woche wird’s animalisch und in der Hausaufgabe gibt’s ein Ungeheuer von einem anderen Stern.

Also, feiert mit Pieler und Batzke dieses Jubiläum, aber nicht zu viel Lärm machen, ne, wir sind ja schließlich schon 75!

135 Jahren, also am 9. September 1886, wird in Bern die Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst unterzeichnet, die Geburtsstunde des internationalen Urheberrechts. Unterzeichnende Länder waren damals: Das Deutsche Reich, Belgien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Haiti, Italien, Liberia, die Schweiz und Tunesien und mittlerweile von 166 Ländern ratifiziert. Die vom französischen Schriftsteller Victor Hugo veranlasste Übereinkunft sieht vor, dass Werke von Autorinnen und Autoren auch über Landesgrenzen hinweg geschützt werden sowie die Dauer des Urheberrechts post mortem auctoris, also bis 50 Jahre nach dem Tod des Urhebers, was mittlerweile auf 70 Jahre angehoben wurde.

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