#73 Brot-Idiot

#73 Brot-Idiot

Die gerechte Folge

So spät können Lehrer eigentlich gar nicht arbeiten. Gut, dass Lehrersprechtag keine Arbeit ist, sondern pures Vergnügen – zumindest für die Studienräte, die es erst wenige Stunden vor Veröffentlichung der Folge geschafft haben, sich zum gemeinsamen Quasseln zu treffen. So ist das mit diesen neuen Stundenplänen. Also, diese Folge ist so gut wie live.
Gleich zu Anfang stellt sich die Frage, ob der Herr Batzke sich beim “Heute vor…” selber plagiiert hat. Eifrige Hörer*innen mögen dies mal herausfinden. Aber schließlich scheinen sich auch bei den Corona-Nachrichten die Ereignisse zu wiederholen.
Nachdem Herr Pieler erklärt, warum es als Schüler nicht so sinnvoll ist, direkt in Minute drei der ersten Unterrichtsstunde zu droppen, dass man das Fach Deutsch abgrundtief hasst, meldet sich der Kondolenzpodcast zurück, denn zwei besonders herausragende Persönlichkeiten sind leider von uns gegangen.
In der mündlichen Prüfung können Martin und Alex dann mal wieder richtig schön abnerden, wenn es um die Frage geht: “*Franchise-Name*, aber…” Wie bekannte Franchises also besser oder schlechter wären, das besprechen die Studienräte in dieser Prüfung und am Ende gibt’s auch noch eine Triple-A-Hausaufgabe sowie – mit Pielers neuer Epoche der Weimarer Klassik – sozusagen auch noch ein Triple-A-Gedicht.
Während der Herr Batzke diese Zeilen tippt schlägt das Datum um auf den Veröffentlichungstag, das Aufnahmeveröffentlichungsparadoxon ist besiegt. 

Gute Nacht!

232 Jahren, also am 26. August 1789, Geschichtsnerds kommt dieses Jahr bekannt vor, veröffentlicht die im Zuge der Französischen Revolution gebildete Nationalversammlung die Erklärung der Menschen und Bürgerrechte. Nach dem Vorbild der amerikanischen Bill of Rights von 1776 brachte Marquis de La Fayette entscheidende Ideen aus Virginia mit. Gleichzeitig spielten auch die aufklärerischen Gedanken Rousseaus und Montesquieus eine entscheidende Rolle bei der Ausformulierung dieser 17 Artikel, in denen es um natürliche und unveräußerliche Rechte wie Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand sowie eine Aussprache gegen Unterdrückung ging. Der erste Artikel der Déclaration des Droit de L’Homme et du Citoyen lautet in der deutschen Übersetzung: „Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten. Soziale Unterschiede dürfen nur im gemeinen Nutzen begründet sein.“

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