#45 #datissofalsch

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Die ökumenische Folge

Die Studienräte müssen einsehen, dass sie ebenso wie der Papst nicht unfehlbar sind. So senken sie das Haupt vor ihren fleißigen und auf so vielen Fachgebieten wissenschaftlich bewanderten Hörer*innen, die nicht müde werden, ihnen ständig ihre Fallibilität vor Augen zu führen, weshalb sie nun gleichsam eine Notfallhotline bereitstellen unter dem Hashtag, der gleichzeitig der Folgentitel ist.

In dieser Folge ist der Herr Batzke dran, um im #spinnengate ordentlich von seiner eigenen Schwester emendiert zu werden über das, was er in der letzten Folge verzapft hat.

Was den Studienräten allerdings liegt, ist der Umgang mit Worten.
Folgt ihnen also auf eine kleine Zeitreise durch die Worte des Jahres der letzten Dekade und erlebt noch einmal mit, was da alles so Phase war.

Herr Pieler erklärt darüber hinaus, woher der Begriff Meme eigentlich kommt und in der mündlichen Prüfung bekommt der funktionale Soziopath Batzke viel zu heftige Fragen fürs Poesiealbum gestellt, die ihn mehr als nur aufs Glatteis führen.

Am Ende reiht Pieler wieder wahllos Worte aneinander und nennt dies auch noch Gedicht.

Naja, dada, bussi und baba!

500 Jahren, also am 10. Dezember 1520, verbrennt Martin Luther die päpstliche Bulle “Exsurge Domine”, die ihn als Ketzer darstellt, auf dem Marktplatz in Wittenberg und markiert damit öffentlichkeitswirksam den Bruch von Katholiken und Protestanten. Der Rest ist Geschichte: 30jähriger Krieg, Kulturkampf, Bürgerkrieg in Irland bis hin zum heutigen Schulsystem, wo auf jeden Fall der Unterricht für beide Konfessionen werden muss.

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