#220 Tortour de Ruhr

#220 Tortour de Ruhr

Die unchauvinistische Folge

Normalerweise klingt der Sound, wenn sich die Studienräte in der Schule gegenübersitzen, etwas hallend, weil Klassenräume nun einmal hoch und groß sind. Diesmal treffen sich die Herren am Elternsprechtag, der witzigerweise an ihrer Schule auch Lehrersprechtag genannt wird. Unwitzigerweise ist irgendetwas mit Martins Mikrofon nicht richtig eingestellt gewesen und so hat er nicht nur einen Hall, sondern ein veritables Echo. Alex hat in der Postproduktion alles versucht, aber mehr war nicht möglich. Sorry!

Worum geht’s in der Folge:
Martin ist ein ganz okayer Minigolfer, Alex ist ein vermeintlicher Ladendieb, die AfD betreibt Vetternwirtschaft und die Regierung denkt über ein Social Media Verbot für Kinder nach. Martin fügt dem noch eine Obergrenze hinzu. Außerdem entwickeln die Herren in der Folge eine korrekturfreundliche Klausuralternative, bei der man auch nicht unbedingt auf Kommas achten muss.
In der Mündlichen Prüfung wird eine alte Rubrik aus der Ursuppe des Podcasts wiederbelebt und Martin empfiehlt ein berühmtes Trading Card Game, das man auch ohne zu traden gamen kann.

Alles in allem also eine ganz okaye Folge, sorry nochmal für den Klang…

107 Jahren, also am 19.02.1919, hielt Marie Juchacz vor der Weimarer Nationalversammlung als erste Frau in einem deutschen Parlament eine Rede.
Sie beginnt mit den Worten:
„Meine Herren und Damen!“ (Heiterkeit.) „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.“

Wolf Biermann – Portrait eines alten Mannes

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