Die güldene Folge
Es ist mal wieder Pädagogischer Tag an der Schule der Studienräte und echte Kennende des Podcasts wissen, was das bedeutet, nämlich, dass diese Folge mal wieder mit Mach 4 durch eure Hörkanäle gepustet wird. Nicht viel Zeit und trotzdem viele Themen. Wie das geht, erfahrt ihr in dieser Folge.
Zunächst lassen die Herren mal die vergangene Woche revue passieren, denn es stapelten sich Projekttag, Tag der offenen Tür und wie erwähnt Pädagogischer Tag. Doch was bei dem Einen Stress und Frustration auslöst, bereitet dem Anderen große Freude – woran das liegt, hört rein!
Dann geht’s noch um Hochzeiten und den Fachterminus von Sprösslingen wilder Ehen.
Während ein obskurer Mensch die AfD unterwandert und eine ganz passable Hitlerparodie zum besten gibt, demonstrieren auf der anderen Seite Zigtausende gegen die Gründung der neuen Hitlerjugend…äh…Generation Deutschland. Weird alles…dann lieber Dampfzug fahren…Aber gut, Deutschland ist halt ein demokratischer und sozialer Brennpunkt. Perfekter Ort für ein Rap Battle!
Die mündliche Prüfung heißt dieses Mal: “Martins großes Latrinum” Der Batzke testet die Lateinkenntnisse des Kollegen Pieler. Hier könnt ihr auch mitraten und euch das ein oder andere Zitat auch gerne mal notieren, denn:
Non scolae sed vitae discimus.
28 Jahren, also am 04.12.1997, ging die Londoner Konferenz über Nazigold zu Ende.
Das britische Außenministerium hatte als Organisator rund 40 Staaten zu dieser Konferenz eingeladen, darunter praktisch alle Staaten Europas und die USA. Auch andere Transaktionen, wie beispielsweise solche mit Kunstgegenständen oder Handelsgütern sowie Kompensations- und Restitutionsmaßnahmen, wurden erörtert. Insbesondere die Schweiz sah sich zuvor von jüdischen Organisationen dem Verdacht ausgesetzt, unsittlich Goldgeschäfte abgewickelt zu haben, zu denen das Reich durch Einschmelzen jüdischen Schmuckbesitzes befähigt gewesen sein soll.
Bei der Konferenz wurde der Wert des vom nationalsozialistischen Deutschland im Laufe der Zeit von Notenbanken in besetzten Ländern beschlagnahmten und jüdischen oder anderen KZ-Opfern abgenommenen Goldes auf etwa 900 Millionen US-Dollar geschätzt. Nach Kriegsende wurden die deutschen Goldbestände von der von den drei Alliierten USA, Großbritannien und Frankreich geschaffenen Tripartite Gold Commission (TGC) hinsichtlich ihrer Rückgabe an die früheren Eigner überwacht. Ein Restbestand von 5,5 Tonnen Gold im Marktwert von 50 Millionen US-Dollar (1997) war zum Konferenzzeitpunkt noch vorhanden. Auf eine Rückgabe an Holocaust-Geschädigte oder deren Organisationen konnte man sich bei der Konferenz nicht allgemein einigen.
Johann Nikolaus Götz – An seine Reime
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